Während meines beruflichen Werdegangs habe ich viel Kontakt zu Patienten gehabt, deren Leben durch eine Erkrankung, meist eine Tumorerkrankung, stark eingeschränkt
war. Ich konnte beobachten, welche Auswirkungen die Erkrankung auf das alltägliche Leben der Patienten haben kann und welche Einschränkungen sie mit sich bringt.
Durch die Ausbildung zur psychoonkologischen Beraterin habe ich mein Wissen speziell im Bezug auf den Umgang mit solchen Ausnahmesituationen erweitern können. Mein
Ziel ist es, betroffene Patienten zunächst im Verarbeitungsprozess zu unterstützen und die hierfür nötigen Phasen mit ihnen gemeinsam zu durchlaufen. Im Anschluss ist es mein Wunsch, sie zu einem
Leben zu führen, in dem sie mit bestmöglicher Lebensqualität und größtmöglicher Teilhabe ihren Alltag genießen können. Dabei steht zunächst ihre psychische Befindlichkeit an erster Stelle. In
Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten kann ich ebenso dazu beitragen, therapiebedingte Begleit- und Folgeprobleme und auftretende Symptome zu lindern oder zu beheben.
Erfahrungsgemäß fällt es auch den Angehörigen der schwer erkrankten Patienten nicht leicht, sich an die neue Situation zu adaptieren. Auch ihnen möchte ich einen
Weg zeigen, wie sie die für sie selbst auftretenden emotionalen Belastungen bestmöglich verarbeiten und zu einem ruhigen und ausgeglichenen Selbst finden können.